5.6.11

We caused a ruckus and fucking enjoyed it!


Totally Enormous Extinct Dinosaurs - Waulking Song




Und so geht eine ereignisreiche Woche voll Spiel, Spaß und Spannung vorbei, in der man sich ordentlich gegönnt hat. Der Anlass war ja auch kein geringerer als mein Geburtstag am 03. Juni. Nun, eine wahre Dame verrät ihr Alter zwar nicht, doch ich lasse euch wissen: Ich bin nun 21 Jahre alt und fühle mich kein Stück anders.



Im Gegensatz zum Vorjahr, als ich eine mittelschwere Midlife-Crisis durchstehen musste, kurz vor meinem 20. Geburtstag. Plötzlich kein Teenager mehr, sondern Twen. Ab nun gehst du eiskalt und schnurstracks auf die 30 zu. Das bittere Ende naht. Alt und hässlich. Ü30-Party.
Ich wurde immerhin ein Fünftel Jahrhundert alt, man bedenke das mal! Und was hab ich bisher erreicht? Weder hab ich meine Seele an Disney verkauft und bin beschissen reich geworden, noch habe ich mein nicht vorhandenes Gesangstalent bei YouTube zum Besten gegeben und wurde von einem Star entdeckt und unter Vertrag genommen, was wiederum auch beschissenen Reichtum mit sich tragen würde. Na okay, ist vielleicht auch nicht ganz so verkehrt. Ich weiß ja nicht, ob ich wirklich vom Klientel der Bravo angehimmelt und mit Schlüpfern beworfen werden will, auf die man mit Edding seine Handynummer geschrieben hat. Reich wär ich trotzdem gerne, denke ich.

Wie dem auch sei, auch ein Jahr später habe ich das nicht erreicht und bin trotzdem ziemlich zufrieden und glücklich. So wie die Uhr in der Nacht von Donnerstag auf Freitag Mitternacht schlug und ich laut Gesetz ein Jahr älter wurde (eigentlich bin ich nämlich erst um 00:05 Uhr geboren), war es mir ziemlich egal. Na ja, mehr oder weniger behaupte ich mal. Es machte mir nur nicht mehr allzu viel aus, wieder ein Jahr älter zu sein. Dass ich Geburtstag hatte, fand ich eigentlich schon toll, auch wenn es genaugenommen ein Tag wieder jeder andere ist.
Man sagte mir mal, alle sieben Jahre sei der Mensch ein komplett neuer Mensch. Ich weiß nicht mehr genau, worauf sich das bezog; ob nun nach sieben Jahren sich komplett alle Zellen des Körpers einmal erneuert hätten oder man geistig vorangeschritten sei. Irgendwie so, vielleicht beides. Das müsste bei mir dann nunmehr schon zum dritten Male der Fall gewesen sein. Ich würde schon behaupten mich gehörig verändert zu haben. Zum Guten, selbstredend. Auf jeden Fall bin ich modetechnisch ganz anders unterwegs als noch vor ein paar Jahren. Zum Glück, wenn ich bedenke, wie ich früher zum Teil rumlief und aussah … ich an meiner Eltern statt hätte mich zur Adoption freigegeben. Aber es zählt ja das Innere, nicht das Äußere. Ich denke jedoch, dass ich viele meiner Sichtweisen, Ansprüche, Prinzipien und ethischen Standpunkte beibehalten habe. Na, ich bin mal gespannt, ob ich über selbige in sieben Jahren nicht doch schmunzeln oder gar den Kopf schütteln werde.






Zurück zu meiner turbulenten Woche: Bereits im Vorfeld meines Wiegenfestes wurde schön gefeiert und das Tanzbein geschwungen: Bei Lari hatte ich die Ehre Jana und Franzi kennenzulernen. Da Sandra dem Ganzen auch beiwohnte, war es ein regelrechtes kleines Bloggertreffen … und ich war der Hahn im Korb. War natürlich nicht schlimm, wir hatten ziemlich viel Spaß - als Beweis seht ihr hier auszugsweise ein paar Bildchen vom Vortrinken und ausgelassenen Beisammensein. Selbstverständlich und wie hätte es anders sein können, führte unser Weg direkt ins Amp.
Freitag, mein Geburtstag, war sehr schön. Punkt zwölf Uhr nachts rief direkt meine Mutter an und gratulierte ihrem Erstgeborenen überschwänglich! Ich bekam einige SMS und Nachrichten und ein Drittel meiner Freunde bei Facebook spammte meine Pinnwand mit Gratulationen zu. Keine schlechte Ausbeute. Der undankbare Rest wird sofort gelöscht und geblockt, denn Facebook ist wichtiger als das wahre Leben und bedeutet alles! Und so …
Weiterhin bekam ich Besuch von meinen Eltern aus der Heimat und da das Wetter mitspielte, war es ein sehr schöner Tag.



Abends ging dann bei mir die Sause los und es versammelten sich einige Freunde in meiner Wohnung für einen Umtrunk. Und auch diesmal war das Ziel das Amp. Wir kleinen Opfer, wir. Am Tag darauf ging das Feiern in Bielefeld weiter; doch von der annähernden Unmöglichkeit, dort normal zum Friseur zu gehen, erzähle ich euch besser demnächst. Nach der nächsten Maus quasi …

Abschließend meine Frage: Geht es euch ähnlich? Seid ihr froh älter zu werden und könnt es kaum abwarten? Wenn man es noch nicht ist, will man ja zum Beispiel unbedingt 18 sein. Oder graut euch die Vorstellung vom Älterwerden? Mehr Pflichten, weniger Jugendlichkeit? Blickt auch ihr schon zurück und seid stolz auf Geleistetes und Veränderung? Let me know!

Bis dahin,
Felix

xx
 

3 comments :

  1. Je nach Laune - Meistens bin ich aber nicht froh älter zu werden :)

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  2. Ich find deine Texte total gut. Ein super humor! Ich habe noch nicht sehr viele Geburtstage hinter mir(der nächste steht in 4 Tagen an)und es wechselt von Jahr zu Jahr ob ich mich freue oder am liebsten wieder ein 4-jähriges unbesorgtes Kind wäre. Hauptsächlich freue ich mich aus der nervigen teeni Schuplade rauszuspringen und ein Alter zu erreichen in dem mehr Leute einen ernst nehmen, auch wenn dies viel mehr Entscheidungen und Verantwortung mit sich bringt.

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  3. Christian ZittermannJune 7, 2011 at 8:40 AM

    Als ich noch siebzehn war und mein Geburtstag vor der Tür stand,
    konnte ich es kaum erwarten 18 zu werden.Als ich dann 18 wurde,
    bin ich direkt Zigaretten und am wochenende Alkohol holen gegangen und es bei jeder gelegenheit ausgenutzt :-P ..
    die ersten Wochen waren cool aber so wie jeder Mensch es tut... jeder Mensch!, gewöhnt man sich auch daran!
    Wie man sich auch ans fahrrad fahren gewöhnt.
    Ich bin jetzt 21 Jahre alt und fühle mich immernoch so wie vor 2 Jahren.Ob ich Angst hab vom älterwerden???
    Nein ich hab keine Angst:) Warum?..Weil ich mich freue älter zu werden,denn es steckt noch soo viel Neues und Unerforschtes im leben.
    Irgendwann sterben alle mal und man sollte das Älterwerden aktzeptieren!(Bin froh das ich es so weit geschafft habe) ;)
    Pflichten erfüllen bzw. Verantwortung zu übernehmen gehört zum Erwachsen werden.Das Leben ist Stufenweise aufgeteilt.
    Hat man eine Stufe erreicht wie zb.eine eingene Wohnung zu besitzen oder den Führerschein zu haben,wird man ein Stück erwachsener.
    Wenig Jugendlichkeit ist ja schon praktisch vorgeschrieben.naja kommt drauf an wie man das Leben lebt.Entweder Erwachsen werden und Verantwortung übernehmen
    oder Planlos ohne Job, keine Frau und Lehre,Keine Lebenesrfahrungen durch das Leben ziehen und wie im Knast alles verpassen?!?!
    Also ich wähle die Varriante mit dem Erwachsen werden :-P..
    Ich finde, dass WIR noch nicht zurückblicken sollten weil wir einfünftel unseres Lebens erst gelebt haben
    und das Leben eigentlich grad erst beginnt!!!
    Wie gesagt das zurückblicken und STOLZ darauf sein weil man was geleistet hat sollte man erst,
    wenn man wirklich schon von sich selber aus sagen kann, dass man was geleistet hat.
    Und das können wir erst, wenn wir mehrere Stufen erreicht haben und kein Mensch auf dieser Welt hat mit 21 Jahren diese mehrere Stufen erreicht
    .Ich meine damit nicht,ein Weltrekord aufzustellen sondern sich sein eigenes Fleisch und Wasser besorgen,
    Von keinem abhängig ist und einfach glücklich und zufrieden
    Leben will,so wie es eigentlich ist! Erst dann kann man an die schöne Zeit zurückdenken,
    stolz drauf sein und sagen: Man hatte ich ein schönes Leben.
    Ich hatte eine erfüllte Jugend, Ich hatte soo viel Spass im Leben, nun ist es zeit in den Ruhestand zu gehen (iwann haste auch kein bock mehr;)
    Nur die Leute die 40zig sind und mit 20jährigen abhängen,
    die mit 40zig immernoch bei Mami wohnen,
    die mit 40zig kein bock haben zu arbeiten,(Gut einige Menschen können nichts dafür)
    genau diese Art von Menschen verabscheue ich und die haben garantiert was im leben verpasst und denken sich jetzt: OU man wieso hab ich zb.Meine Ausbildung
    nicht gemacht oder iwas anderes was bildet ;).Hätt ich mal was an mir verändert dann...tja..Und je älter man wird desto schwerer wird es mit 40zig alleine zu wohnen,
    weil man sein halbes Leben bei mami verbrachte ..
    Wie eigentlich jeder Mensch,hat man Angst vor Veränderungen!!!..Wirst du übermorgen alleine wohnen, wirst du dir viele Gedanken machen .
    Ob du Es packen wirst oder irgendwelche andere komische Sachen.Man sollte die Herrausforderung annehmen und sich der Angst stellen!!!
    Und Stolz auf Veränderungen ist man niemals direkt.Erst hat man Angst und dann entscheidet man.
    Es kommt eigentlich drauf an ob man eine Gute oder Schlechte Veränderung durchgemacht hat.
    Naja meist gewöhnt man sich schnell an Veränderungen....Denn das Leben geht weiter und man sollte einfach verdammtnochmal das Beste draus machen
    Man hat ja schliesslich nur ein Leben um alle Dinge zu erfüllen...

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